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Glukose, die wichtigste Quelle für metabolische Energie, wird von zwei Kategorien von Transportern in Zellen importiert: 1) erleichterte Glukosetransporter (GLUTs) und 2) sekundäre aktive Natrium-Glukose-Cotransporter (SGLTs). Krebszellen haben einen erhöhten Bedarf an Glukoseaufnahme und -nutzung im Vergleich zu normalen Zellen. Frühere Studien haben die Überexpression von GLUTs, hauptsächlich GLUT1, in vielen Krebsarten nachgewiesen. Da der aktuelle Standard-PET-Tracer 2-Deoxy-2-(18F)fluor-D-glukose (2-FDG) zur Bildgebung von Tumorzellen über GLUT1 an Sensitivität und Spezifität mangelt, könnte er bald durch den neu entwickelten, hochsensitiven und spezifischen SGLT-Tracer α-Methyl-4-(F-18)fluoro-4-deoxy-Dglucopyranosid (Me-4FDG) in der klinischen Detektion und Tumorstaging ersetzt werden. Dieser Tracer hat kürzlich die funktionelle Aktivität von SGLT in Pankreas-, Prostata- und Hirntumoren gezeigt. Die mRNA- und Proteinexpression von SGLTs wurde auch in Kolon-/kolorektalen, Lungen-, Eierstock-, Kopf-, Hals- und oralen Plattenepithelkarzinomen berichtet. Bisher wurden SGLTs in der Krebsforschung nur unzureichend untersucht, und ihre Proteinexpression und Lokalisation sind oft kontrovers, da es an spezifischen SGLT-Antikörpern mangelt. In diesem Review beschreiben wir das aktuelle Wissen über die (Über)expression von SGLT1 und SGLT2 in verschiedenen Krebsarten. Die Funde von SGLTs in maligne Zellen könnten helfen, neuartige Krebstherapien mit SGLT2 oder SGLT1/SGLT2-Hemmern zu entwickeln, die bereits in der Behandlung von Diabetes mellitus verwendet werden.
Vrhovac et al. (Sat.) haben diese Frage untersucht.
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