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Wikipedia Edit-a-thon-Veranstaltungen bieten einen gezielten Ansatz zur Integration neuen Wissens in die Online-Enzyklopädie und eröffnen gleichzeitig Wege zur Teilnahme neuer Editoren. Durch die Analyse von Interviews mit 13 Edit-a-thon-Moderatoren stellen wir jedoch fest, dass die Beweggründe für die Durchführung von Edit-a-thons weit über das Hinzufügen von Inhalten und Editoren hinausreichen. In diesem Paper enthüllen wir, wie eine Vielzahl persönlicher und institutioneller Werte diese Veranstaltungsmoderatoren dazu inspiriert, breitere Ziele zu erreichen, darunter die Förderung von Informationskompetenz und den Aufbau von Gemeinschaftsbeziehungen außerhalb von Wikipedia. Neben der Berichterstattung über Motivationen, Werte und Ziele beschreiben wir auch Strategien, die Moderatoren in ihrer Praxis anwenden. Anschließend diskutieren wir die Herausforderungen, mit denen Moderatoren konfrontiert sind, wenn sie Edit-a-thons organisieren. Wir situieren unsere Ergebnisse innerhalb zweier komplementärer theoretischer Perspektiven – Informationsökologien und öffentliche Pädagogik –, um unsere Interpretation zu leiten. Schließlich schlagen wir neue Wege vor, auf denen Edit-a-thons sowie ähnliche Peer-Produktionsveranstaltungen und -gemeinschaften verstanden, untersucht und bewertet werden können.
March et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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