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Dieser Artikel entwickelt ein Change-Point-Modell der demokratischen Konsolidierung, das Konsolidierung als eine latente Eigenschaft betrachtet, die abgeleitet und nicht direkt gemessen werden kann. Es wird angenommen, dass Konsolidierung auftritt, wenn ein großer, dauerhafter und statistisch signifikanter Rückgang des Risikos von demokratischen Zusammenbrüchen zu einem klar definierten Zeitpunkt im Lebenszyklus einer Demokratie erfolgt. Dieser Ansatz wird auf neue Daten zur demokratischen Überlebensfähigkeit angewendet, die zwischen Zusammenbrüchen aufgrund von Militärputschen und Übernahmen von Amtsinhabern unterscheiden. Wir stellen fest, dass das Risiko eines autoritären Rückschlags durch einen der beiden Prozesse sowohl in seiner zeitlichen Dynamik als auch in seinen Determinanten unterschiedlich ist. Entscheidend ist, dass neue Demokratien gegen das Risiko von Putschen, aber nicht gegen Übernahmen von Amtsinhabern konsolidieren, was darauf hindeutet, dass unterschiedliche Mechanismen für die Verwundbarkeit neuer Demokratien gegenüber diesen alternativen Zusammenbruchsmethoden verantwortlich sind.
Milan W. Svolik (Mittwoch) hat diese Frage untersucht.
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