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Zusammenfassung Diskurse über den Ersatz des Menschen durch Roboter und über das Ende der Arbeit haben bis heute überdauert. Doch immer mehr Stimmen stellen mittlerweile die Vorstellung infrage, dass technologische Innovation zwangsläufig zu Arbeitsplatzverlusten führt. Mehreren Studien zufolge geht die Entstehung neuer High-Tech-Arbeitsplätze mit einer noch größeren Schaffung von Low-Tech-Arbeitsplätzen einher, und es ist zu erwarten, dass KI keine Ausnahme bilden wird. Basierend auf neuen Erkenntnissen über die Rolle von durch Menschen annotierten Daten beim maschinellen Lernen und bei algorithmischen Lösungen untersucht eine neue Generation von Wissenschaftlern nun die verwandten Phänomene der „Heteromation“, der „letzten Meile der Automatisierung“ oder, einfacher ausgedrückt, der plattformbasierten digitalen Arbeit, die erforderlich ist, um riesige Mengen an Beispielen, aus denen Maschinen lernen sollen, zu generieren, zu trainieren, zu verifizieren und mitunter in Echtzeit zu modifizieren. Digitale Arbeit bezeichnet datifizierte und in Einzelaufgaben zerlegte menschliche Aktivitäten. Die erste Art der Plattformbeschäftigung ist On-Demand-Arbeit. Die zweite Art plattformbasierter digitaler Arbeit ist Mikrorbeit (Microwork). Die dritte Art digitaler Arbeit ist schließlich sozial vernetzte Arbeit.
Antonio A. Casilli (Sun,) untersuchte diese Frage.
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