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ZUSAMMENFASSUNG Dieser Artikel theoretisiert die sich verändernden Konfigurationen der Entwicklungsgovernance, die entstehen, während Staaten versuchen, zwei widersprüchliche Drucksituationen der globalen Urbanisierung in Einklang zu bringen: die Enteignung kapitalistischer Akkumulation und die Forderungen nach inklusivem Wohlergehen. Er führt den ‚Rekonstruktionsstaat‘ als ein dynamisches raum‐politisches Rahmenwerk ein, um zu verstehen, wie hegemoniale Herrschaft inmitten potenziell volatiler städtischer Landkämpfe fragil geschmiedet wird. Während nördliche Theorien zur städtischen Rekonstruktion weniger auf postkoloniale Urbanisierungsprozesse achten und die meisten Forschungsarbeiten zum Entwicklungsstaat sich nicht auf Städte konzentriert haben, bietet der Rekonstruktionsstaat eine alternative Konzeptualisierung. Er fokussiert darauf, wie aufkommende Regime territorialer Herrschaft, Entwicklung und politischer Teilnahme den Zugang zu Land und sozialen Vorteilen in südlichen Städten gestalten. Diese Rekonstruktionsstaat-Räume, die an entscheidenden Konjunkturen sozialen Drucks geschmiedet werden, funktionieren durch und über formale Politiken und Institutionen hinaus und artikulieren sich mit nationalistischen Kulturpolitiken der Zugehörigkeit und Aspiration, die Zustimmung zur Rekonstruktion fördern und gleichzeitig Ausschlüsse, Gewalt und Enteignung legitimieren. Eine Fallstudie über Mumbai veranschaulicht Rekonstruktionsstaat-Räume, die ethnisch-religiösen Nationalismus, urbanisierte Akkumulation und populäres Wohlergehen miteinander verbinden, um Lebenskapazitäten ungleich zu verteilen und sowohl Kooperation als auch Kontestation zu fördern. Der Artikel schließt mit Vorschlägen, wie diese raumlich abgestimmte Rahmung Einblicke in den jüngsten Anstieg des ethnonationalen und autoritären Populismus weltweit geben kann.
Sapana Doshi (Mon,) hat diese Frage untersucht.