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ZWECK: Hochgradiger Blasenkrebs ist eine extrem aggressive Malignität, die mit hohen Raten an Morbidität und Mortalität verbunden ist. Das Verständnis, wie Exosomen das Fortschreiten von Blasenkrebs beeinflussen können, könnte neuartige therapeutische Ziele offenbaren. MATERIALIEN UND METHODEN: Exosomen, die aus menschlichen Blasenkrebszelllinien und dem Urin von Patienten mit hochgradigem Blasenkrebs gewonnen wurden, wurden auf die Fähigkeit getestet, das Fortschreiten von Krebs in standardisierten Tests zu fördern. Exosomen, die aus der hochgradigen Blasenkrebszelllinie TCC-SUP und der nicht-bösartigen uroepithelialen Zelllinie SV-HUC gereinigt wurden, wurden einer Massenspektrometrie-Analyse unterzogen. EDIL-3 wurde identifiziert und für weitere Analysen ausgewählt. Ein Western Blot wurde durchgeführt, um die EDIL-3-Spiegel in Urin-Exosomen von Patienten mit hochgradigem Blasenkrebs zu bestimmen. shRNA-Gen-Knockdown und rekombinantes EDIL-3 wurden angewendet, um die Funktion von EDIL-3 zu untersuchen. ERGEBNISSE: Exosomen, die von hochgradigen Blasenkrebszellen und dem Urin von Patienten mit hochgradigem Blasenkrebs isoliert wurden, förderten die Angiogenese und Migration von Blasenkrebszellen und endothelialen Zellen. Wir schwiegen die EDIL-3-Expression und stellten fest, dass shEDIL-3-Exosomen die Angiogenese sowie die Migration von uroepithelialen und endothelialen Zellen nicht förderten. Darüber hinaus enthielten Exosomen, die aus dem Urin von Patienten mit hochgradigem Blasenkrebs gereinigt wurden, signifikant höhere EDIL-3-Spiegel als Exosomen aus dem Urin von gesunden Kontrollen. EDIL-3 aktivierte die Signalisierung des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors, während die Blockade der Signalisierung des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors diese EDIL-3-induzierte Migration von Blasenzellen aufhob. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Exosomen, die aus dem Urin von Blasenkrebspatienten gewonnen wurden, enthalten bioaktive Moleküle wie EDIL-3. Die Identifizierung dieser Komponenten und ihrer assoziierten onkogenen Signalwege könnte zu neuartigen therapeutischen Zielen und Behandlungsstrategien führen.
Beckham et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.