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ZIELSETZUNGEN: Untersuchen der Zusammenhänge zwischen dem Optimismus schwuler Männer und ihrem sexuellen Verhalten im Kontext neuer HIV-Behandlungen. METHODEN: Querschnittserhebungen (unter Verwendung anonymisierter, selbst ausgefüllter Fragebögen) wurden im Februar 1998 in Sydney (n = 2200) und im Januar 1998 in Melbourne (n = 1891) durchgeführt. Schwule Männer wurden an sozialen Orten und Sex-auf-Prämisse-Lokalen, Kliniken sowie auf Jahrmärkten/Karnevals rekrutiert. ERGEBNISSE: In einer multivariaten Analyse war ungeschützter analer Geschlechtsverkehr mit Gelegenheitspartnern (UAIC) mit der Rekrutierung an einem Sex-auf-Prämisse-Lokal (anstatt einer Klinik oder einem Jahrmarkt/Karneval), HIV-Positivität, der Tatsache, dass weniger als 6 Monate zuvor auf HIV getestet wurde (anstatt vor über 2 Jahren oder nie getestet worden zu sein), und dem Fehlen eines regelmäßigen Partners assoziiert. Über diese Faktoren hinaus war UAIC mit der Zustimmung zu den Aussagen 'Eine HIV-positive Person, die einer Kombinationstherapie unterzogen wird, wird wahrscheinlich kein HIV übertragen' und 'Ich mache mir weniger Sorgen über eine HIV-Infektion als früher' assoziiert. FOLGERUNGEN: Die Daten zeigen einen signifikanten Zusammenhang zwischen UAIC und bestimmten Aspekten des Optimismus im Kontext neuer HIV-Behandlungen. Obwohl die Richtung der Kausalität nicht spezifiziert werden kann, besteht ein klarer Bedarf an HIV- und sexueller Gesundheitsbildung, um Fragen zu Viruslast, neuen und medikamentenresistenten HIV-Stämmen und anderen infektiösen Erregern zu klären.
Ven et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.