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Entsprechend den kognitiven Bewertungsmodellen von Emotionen wurde die Hypothese aufgestellt, dass Traurigkeit und Wut unterschiedliche Einflüsse auf ursächliche Urteile haben würden. Zwei Experimente lieferten erste Hinweise zur Unterstützung dieser Hypothese. Traurige Versuchspersonen wahrnahmen situationsbedingt verursachte Ereignisse als wahrscheinlicher (Experiment 1) und situative Kräfte als verantwortlicher für ein mehrdeutiges Ereignis (Experiment 2) als wütende Versuchspersonen, die im Gegensatz dazu Ereignisse, die von Menschen verursacht wurden, als wahrscheinlicher und andere Personen als verantwortlicher wahrnahmen. Die Experimente 3, 4 und 5 zeigten, dass das Erleben dieser Emotionen, und nicht ihre kognitiven Bestandteile, diese Effekte vermittelt. Die nicht-emotionale Exposition gegenüber situativen oder menschlichen Handlungsinformationen beeinflusste keine ursächlichen Urteile (Experiment 3), während die Induktion von Traurigkeit und Wut ohne explizite Handlungsinformationen dies tat (Experimente 4 und 5). Die Diskussion konzentriert sich auf den Einfluss von Emotionen auf das soziale Urteil.
Keltner et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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