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KONTEXT: Die Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (HRQL) ist ein wichtiges Ziel der palliativmedizinischen Behandlung, aber es ist wenig über die tatsächliche Kommunikation zwischen Patienten und Ärzten bezüglich HRQL-Themen während der palliativmedizinischen Behandlung bekannt. ZIELE: Die Inhalte der routinemäßigen Kommunikation zu 4 spezifischen HRQL-Themen zwischen Onkologen und ihren Patienten zu untersuchen und patienten-, arzt- und besuchsspezifische Faktoren zu identifizieren, die signifikant mit der Diskussion solcher Themen verbunden sind. DESIGN: Beobachtungsstudie, die zwischen Juni 1996 und Januar 1998 durchgeführt wurde. EINSTELLUNG: Ambulante palliativmedizinische Chemotherapieklinik eines Krebszentrums in den Niederlanden. TEILNEHMER: Zehn Onkologen und 240 ihrer Patienten (72 % weiblich; Durchschnittsalter 55 Jahre), die an unheilbarem Krebs litten und ambulante palliativmedizinische Chemotherapie erhielten. HAUPTAUSGANGSMESSUNGEN: Patienten- und Arzterhebungsbogen sowie Audiotape-Analyse der Kommunikation bezüglich täglicher Aktivitäten, emotionaler Funktionsfähigkeit, Schmerz und Müdigkeit während einer ambulanten Konsultation unter Verwendung des Roter Interaction Analysis Systems. ERGEBNISSE: Ärzte widmeten 64 % ihres Gesprächs medizinischen/technischen Themen und 23 % HRQL-Themen. Das Kommunikationsverhalten der Patienten war gleichmäßiger zwischen medizinischen/technischen Themen (41 %) und HRQL-Themen (48 %) verteilt. Von den untersuchten unabhängigen Variablen war die selbstberichtete HRQL der Patienten der stärkste Prädiktor für die Diskussion von HRQL-Themen. Trotzdem wurde in 20 % bis 54 % der Konsultationen, in denen Patienten schwere HRQL-Probleme hatten, keine Zeit für die Diskussion dieser Probleme aufgewendet. Insbesondere blieben die emotionale Funktionsfähigkeit und Müdigkeit dieser Patienten in 54 % bzw. 48 % der Fälle unaddressed. Die Diskussion von HRQL-Themen war nicht häufiger in Konsultationen, in denen die Tumorreaktion bewertet wurde. FOLGERUNG: Trotz der zunehmenden Anerkennung der Bedeutung der Aufrechterhaltung der HRQL der Patienten als Ziel der palliativmedizinischen Behandlung bleibt die Menge der Patient-Arzt-Kommunikation, die solchen Themen gewidmet ist, begrenzt und scheint zumindest im ausdrücklichen Sinne nur einen bescheidenen Beitrag zur Bewertung der Behandlungseffektivität in der täglichen klinischen Praxis zu leisten.
Detmar et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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