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HINTERGRUND: Diese qualitative Studie wurde konzipiert, um die Erfahrungen und psychosozialen Auswirkungen der Gesundheitshelfer im Zusammenhang mit dem Einsatz während der Ebola-Epidemie in Westafrika zu bewerten. METHODEN: Im Jahr 2015 wurden 16 US-Gesundheitshelfer, die kürzlich aus Westafrika zurückgekehrt waren, mittels Schneeballmuster für diese Studie rekrutiert. Es wurden halbstrukturierte Interviews durchgeführt, um Informationen zu jeder Phase des Einsatzes (vor, während und nach) zu sammeln.ERGEBNISSE: Die Teilnehmer berichteten, dass sie motiviert waren, sich zu engagieren, aufgrund eines Verantwortungsbewusstseins sowie von Empathie und Altruismus. Unmittelbar vor dem Einsatz berichteten die meisten von Angst vor Ansteckung und Tod sowie von Zweifeln an der Angemessenheit ihrer Ausbildung. Familienmitglieder und enge Freunde äußerten hohe Besorgnis über die Entscheidungen der Teilnehmer, sich freiwillig zu melden. Während des Einsatzes hatten die Teilnehmer Angst vor einer Exposition und berichteten, emotional und körperlich erschöpft zu sein. Sie empfanden auch Frustration über extreme Ressourcenengpässe, schlechte Einsatzleitung, das Fehlen klar definierter Rollen und Verantwortlichkeiten sowie die Unfähigkeit, eine hochwertige Versorgung zu gewährleisten. Bei der Rückkehr nach Hause fühlten sich die Teilnehmer isoliert, deprimiert, stigmatisiert, hatten zwischenmenschliche Schwierigkeiten und litten unter extremem Stress. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen war in jeder Phase des Einsatzes suboptimal. Alle Beteiligten, einschließlich der Freiwilligen, unterstützenden Organisationen, Regierungsbehörden und Berufsverbände, tragen eine gemeinsame Verantwortung dafür, dass Freiwillige für medizinische Einsätze angemessen vorbereitet werden. Dies ist besonders wichtig für Einsätze mit hohem Risiko. Effektive Richtlinien und Praktiken müssen entwickelt und umgesetzt werden, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Gesundheitshelfer bestmöglich zu schützen.
Gershon et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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