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Dieses Papier beschreibt aktuelle Trends und Herausforderungen bei der Implementierung von Mikro-Zertifikaten. Die Covid19-Pandemie, kombiniert mit den steigenden Kosten für Hochschulbildung; Bedenken der Arbeitgeber hinsichtlich der Fähigkeiten und Kompetenzen von Absolventen; zunehmende Ungerechtigkeiten beim Zugang; und die Frustrationen der Studierenden wegen mangelnder Jobmöglichkeiten waren alle Katalysatoren für Universitäten, Hochschulen, unabhängige Zertifizierungsstellen und Führungskräfte nationaler Qualifikationsrahmen, die das breitere Kontinuum von Qualifikationen im Hinblick auf offene Bildung und Mikro-Zertifikate überdenken. Studierende wünschen sich mehr Optionen zu niedrigeren Kosten, um ihre Ausbildung und Schulung für Jobs zu kombinieren. Arbeitgeber wollen Einstiegsmitarbeiter mit besseren Fähigkeiten und der Fähigkeit, zu lernen. Infolgedessen sind große Hochschulen und Universitäten nun aktiv daran beteiligt, Mikro-Zertifikate zu erteilen und/oder anzuerkennen. Die Standardisierung von Qualifikationen auf der Grundlage von Zeitkompetenzen ist eine wesentliche Voraussetzung für den Kredittransfer zwischen Institutionen. Mikro-Zertifikate sind wichtig, um die Akzeptanz und Stapelbarkeit von Qualifikationen verschiedener Institutionen sicherzustellen und den Arbeitgebern ein sicheres und unveränderliches permanentes digitales Protokoll der Fähigkeiten der Bewerber zu bieten, um Fähigkeiten von hohem Wert am Arbeitsplatz auszuführen. Das OERu (Open Educational Resources universitas) bietet ein Beispiel dafür, wie ein internationales Konsortium die SDG4: Bildung für Alle unterstützt, indem es Mikro-Zertifikate implementiert, die maximale Übertragbarkeit zwischen Institutionen in verschiedenen Ländern ermöglichen. Die Lektion für strategische Führungskräfte ist Einfachheit. Mikro-Zertifikate sollten gut in aktuelle institutionelle Programme integriert werden, benutzerfreundlich mit klaren Validierungsmetriken gestaltet sein und einen Mehrwert für alle Beteiligten bieten. Eine Liste von Empfehlungen für Institutionen, Regierungen, UNESCO und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wird bereitgestellt.
McGreal et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.