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Diese Diskussion untersucht aus karibischer Perspektive die Art der Beziehungen und die Quellen der Verhandlungsmacht zwischen britischen Reiseveranstaltern und Hoteliers in Barbados. Ziel des Papiers ist es, die Quellen von Machtasymmetrien innerhalb des Tourismus-/Gastgewerbekontexts zu beleuchten und in der Folge den Hoteliers in Barbados zu helfen, ihren Verhandlungsstatus gegenüber britischen Reiseveranstaltern zu verbessern. Vertragliche Vereinbarungen zwischen Hotels und Reiseveranstaltern können sich ungünstig für Hotels und Resorts in der Karibik auswirken, da sie deren Rentabilität, Leistung, Wettbewerbsfähigkeit und langfristige finanzielle Nachhaltigkeit einschränken, während die Reiseveranstalter niedrigere Nettoraten verlangen. Das Papier behandelt zwei Forschungsfragen: (1) Welches Hebelwerkzeug könnte von den barbadischen Hoteliers verwendet werden, um die Macht der britischen Reiseveranstalter im Verhandlungsprozess zu neutralisieren? (2) Wie könnte ein dialogisches (Poon, 1994) Umfeld geschaffen werden, um eine echte Zusammenarbeit zwischen den beiden Beteiligten zu erleichtern? Es wurde ein eklektischer qualitativer Ansatz zur Informationsbeschaffung gewählt, der Mystery Shopping, persönliche berufliche Erfahrungen, Literaturüberblicke und Eliteinterviews mit Hotelmanagern, die Mitglieder der Barbados Hotel and Tourism Association sind, umfasst. Die Ergebnisse legen nahe, dass ein Penta-Hexa-Modell der Stakeholder-Zusammenarbeit notwendig ist, damit die barbadischen Hotels wettbewerbsfähiger und weniger abhängig von britischen Reiseveranstaltern werden. Schlüsselwörter: Krisenmanagement, Vertriebswege, Reiseveranstalter, Tourismusmarketing, Tourismusmanagement.
Sealy et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.