Key points are not available for this paper at this time.
Obwohl es considerable evidence dafür gibt, dass Patienten mit Schizophrenie den dorsolateralen präfrontalen Kortex (DLPFC) nicht in dem Maße aktivieren, wie es bei normalen Vergleichsprobanden bei der Durchführung von Arbeitsgedächtnis- oder Exekutivaufgaben zu beobachten ist, könnte Hypofrontalität mit relativ erhöhter Aktivität in anderen Gehirnregionen verbunden sein. Die meisten Bildgebungsstudien zum Arbeitsgedächtnis bei Schizophrenie haben sich jedoch auf die DLPFC-Aktivität konzentriert. Ziel dieser Arbeit ist es, funktionelle Neuroimaging-Studien zu überprüfen, die Patienten mit Schizophrenie und gesunde Vergleichsprobanden während einer prototypischen Arbeitsgedächtnisaufgabe, dem n-back Paradigma, gegenübergestellt haben, um Bereiche der Hyper- und Hypoaktivierung bei Schizophrenie hervorzuheben. Wir nutzen eine quantitative Meta-Analyse-Methode, um 12 Bildgebungsstudien zu überprüfen, in denen Patienten mit Schizophrenie mit gesunden Vergleichsprobanden während der Durchführung des n-back Paradigmas konfrontiert wurden. Obwohl wir klare Unterstützung für Hypofrontalität finden, dokumentieren wir auch durchgehend erhöhte Aktivierung in anterioren cingulären und linken frontalen Polregionen bei Patienten mit Schizophrenie im Vergleich zu Kontrollen. Diese Daten deuten darauf hin, dass, während reduzierte DLPFC-Aktivierung bei Patienten mit Schizophrenie im Vergleich zu gesunden Probanden konsistent berichtet wird, anormale Aktivierungsmuster nicht auf diese Region beschränkt sind, was Fragen aufwirft, ob die pathophysiologische Dysfunktion bei Schizophrenie spezifisch für den DLPFC ist und über die Beziehung zwischen beeinträchtigter Leistung und abweichenden Aktivierungsmustern. Das komplexe Muster von Hyper- und Hypoaktivierung, das in den Studien konsistent gefunden wurde, impliziert, dass Forscher, anstatt sich auf die Dysregulation des DLPFC zu konzentrieren, das gesamte Netzwerk der an einer bestimmten Aufgabe beteiligten Regionen berücksichtigen sollten, wenn sie Schlussfolgerungen über die biologischen Mechanismen der Schizophrenie ziehen.
Glahn et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.