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ZWECK: Dieser Artikel behandelt drei Themen: (1) Was bedeutet ein Zuhause für eine Person? (2) Was passiert, wenn die Patienten im Zuhause rehabilitiert werden? und (3) Kann das Zuhause ein Arbeitsplatz für eine Fachkraft werden? METHODE: Eine Literaturübersicht basierend auf Forschungsliteratur und auf dem Forschungsprojekt der Autorin im Norden Schwedens 'Rehabilitation in einem häuslichen Umfeld - ethische, psychologische und occupational therapeutische Aspekte'. ERGEBNISSE: Für die meisten Menschen ist das Zuhause ein wichtiger und bedeutungsvoller Ort, wo letztliche Ziele kultiviert werden können, geschützt vor den Eingriffen des öffentlichen Lebens. Im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten, funktionalen Beeinträchtigungen und Rehabilitation im Zuhause wird der Einzelne oft das Zuhause als privates Territorium und viel von seiner/ihrer eigenen Autonomie verlieren. Das Zuhause ist nicht länger ein existenzielles Zentrum für die Familie, sondern ein Ort, an dem viele fremde Menschen kommen und gehen. Rehabilitation in einem häuslichen Umfeld bedeutet zudem, dass der öffentliche Sektor in das Zuhause verlagert wird und das Zuhause als öffentlicher Arbeitsplatz funktionieren muss, um ein gutes Arbeitsumfeld zu gewährleisten. FAZIT: Die Frage für die Zukunft ist: Kann die Kombination aus Zuhause und öffentlichem Arbeitsplatz überhaupt funktionieren? Weitere Forschung ist erforderlich, um diese Frage zu beantworten. Frühere dokumentierte Erfahrungen zeigen, dass es schwierig ist.
Maare Tamm (Fr,) untersuchte diese Frage.