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Die aktuelle Literatur umfasst mehrere Studien, die den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und dem Risiko für Alzheimer-Krankheit (AD) untersuchen. Ziel dieser Überprüfung war es, die verfügbaren Beweise zu diesem Zusammenhang systematisch zu bewerten. Medline über PubMed und die CINAHL-Datenbanken wurden nach originalen englischsprachigen Forschungsartikeln durchsucht, die die Beziehung zwischen körperlicher Aktivität und neu auftretendem AD bewerten. Die Überprüfung beschränkte sich auf prospektive Beobachtungs- und Interventionsstudien. Ausschlusskriterien waren Studien, die sich auf Personen mit Demenz konzentrierten, Querschnittsstudien und Fallberichte. Die Qualität der einbezogenen Studien wurde in 5 Bias-Domänen bewertet. Vierundzwanzig Studien erfüllten die Einschlusskriterien. Die Anzahl der Teilnehmer variierte von 176 bis 5.698. Die Nachbeobachtungszeit variierte von 1 bis 34 Jahren. Körperliche Aktivität war in den meisten Studien (n = 18) umgekehrt mit dem Risiko für AD assoziiert. Körperliche Aktivität in der Freizeit war besonders schützend gegen AD, aber nicht berufsbedingte körperliche Aktivität. Die Bias-Bewertung ergab, dass die Gesamtqualität der Beweise für 16 Studien moderat und für 8 Studien niedrig war. Über alle verfügbaren allgemeinen Empfehlungen zur Gesundheitsförderung hinaus erlaubt die aktuelle Evidenz keine konkreten praktischen Empfehlungen hinsichtlich der Arten, Häufigkeit, Intensität oder Dauer körperlicher Aktivität, die schützend gegen AD sein könnte.
Stephen et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.