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Die Anwendung von Mikrounmannten Luftfahrzeugen (UAVs) in der Photogrammetrie, insbesondere im Bereich der forensischen Ermittlungen, stellt einen relativ neuartigen Ansatz dar und hat an Aufmerksamkeit gewonnen. Durch das Messen der Abstände und Positionen der Komponenten des Tatorts ist es möglich, die Szene mithilfe der Fotografien, die zum Zweck der Unterstützung der Ermittler aufgenommen wurden, zu dokumentieren und zu visualisieren. Die Erfassung genauer Daten am Tatort innerhalb eines kurzen Zeitrahmens ist immer eine Herausforderung. Konventionell wurden Fotografien verwendet, um die Szene zu dokumentieren, aber die technischen Qualitäten der Fotografien hingen von der Fähigkeit des anwesenden forensischen Personals ab. Der Einsatz der dreidimensionalen (3D) Photogrammetrie ermöglicht die Erstellung hochrealistischer und detaillierter 3D-Dokumentationen einer gegebenen Szene. Da diese Technik das Erfassen einer Serie von Fotografien umfasst, kann sie ein zeitaufwendiger Prozess sein. Daher zielt diese Studie darauf ab, einen alternativen Ansatz zu erkunden, der die schnelle Erfassung der Szene ermöglicht und gleichzeitig die komplizierten Details bewahrt, um Effizienz zu gewährleisten, ohne die Genauigkeit der resultierenden Dokumentation zu beeinträchtigen. Die Studie verwendet einen methodischen Ansatz, bei dem Daten von einem simulierten Tatort in einem engen und schwer zugänglichen Bereich gesammelt werden. Die Datensammlung erfolgt durch die Nutzung von Mikrounmannten Luftfahrzeugen. Die gewonnenen Daten werden dann unter Verwendung von Photogrammetrie-Software verarbeitet, was zur Erstellung einer 3D-Modell-Punktwolke führt. Die gesammelten Daten werden einer vergleichenden Analyse mit Daten unterzogen, die unter Verwendung eines terrestrischen Laserscanners (TLS) als Referenz sowie mit Messungen mit einer Schieblehre (VC) erzeugt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass der quadratische Mittelwert der Fehler (RMSE) der integrierten Punktwolken von TLS und Mikrounmannten Luftfahrzeugen im Vergleich zur konventionellen Methode ungefähr ±0,217 cm beträgt. Es kann deduziert werden, dass die Integration von aus Mikrounmannten Luftfahrzeugen und TLS abgeleiteten Daten in der forensischen Photogrammetrie innerhalb eines eingegrenzten Tatorts machbar ist und eine hochpräzise 3D-Modell-Punktwolke liefert.
Sazaly et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.