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Zusammenfassung Seit 1988 hat die Internationale Agentur für Krebsforschung Alkohol als Karzinogen der Gruppe 1 klassifiziert, was das höchste Risiko darstellt. Zunehmende Beweise deuten darauf hin, dass Alkohol das Risiko für mehrere Krebsarten, einschließlich Brust-, Darm-, Prostata- und Leberkrebs, erhöht und einen erheblichen Anteil an vermeidbaren Krebserkrankungen ausmacht. Trotz umfangreicher Beweise für diese Beziehung ist das öffentliche Bewusstsein weniger klar. Gemäß den Richtlinien der Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analyses (PRISMA) haben wir 32 Studien untersucht, die das laienhafte Bewusstsein für Alkohol als Risikofaktor für Krebs in 16 Ländern betrachten. Unsere Ergebnisse zeigen, dass das Bewusstsein anscheinend niedrig und international unterschiedlich ist; es ist relativ höher im Vereinigten Königreich, in Marokko und Australien. Methodologische Unterschiede in der Bewertung erschweren länderübergreifende und stichprobenübergreifende Vergleiche. Im Allgemeinen sind Menschen eher bereit, Alkohol als Risikofaktor zu bezeichnen, wenn sie eine Liste möglicher Risikofaktoren vorgelegt bekommen, als wenn sie aufgefordert werden, Risikofaktoren in einem offenen Format aufzulisten. Versuche, das Bewusstsein zu erhöhen, waren begrenzt und stellen einen erheblichen Bedarf im Bereich der öffentlichen Gesundheit dar. Wir bieten potenzielle Strategien zur Erhöhung des Bewusstseins an, wie z.B. die Kennzeichnung von Alkoholflaschen und die Förderung von Gesprächen zwischen Patienten und Ärzten über den Zusammenhang. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev; 27(4); 429–37. ©2018 AACR.
Scheideler et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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