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Reduktionen der regionalen zerebralen Perfusion, insbesondere in den posterioren temporo-parietalen Lappen, sind bei der Alzheimer-Krankheit gut bekannt. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Perfusionsänderungen mithilfe der (99m)Tc-HMPAO Einzelphotonen-Emissions-Tomographie (SPET) mit dem pathologischen Stadium der Alzheimer-Krankheit zu korrelieren. Das 'Braak-Stadium' der Verteilung der neurofibrillären Pathologie in postmortalen Gehirnen wurde verwendet, um SPET-Scans, die im Leben von einer gemischten (Demenzen und Kontrollgruppen) älteren Population aufgenommen wurden, in das entorhinale Stadium (n = 23 Probanden), das limbische Stadium (n = 30 Probanden) und das neokortikale Stadium (n = 36 Probanden) der Alzheimer-Pathologie zu klassifizieren. Die SPET-Scans wurden dann in einen gemeinsamen, standardisierten Talaraich-Raum registriert, und für jedes pathologische Stadium wurden einzelne Vorlagen-Scans erstellt. Der Vergleich dieser Vorlagen offenbarte eine Evolution im Muster der Reduktion der regionalen Perfusion. Zusätzliche Vergleiche wurden unter Verwendung früherer SPET-Scans angestellt, die 5 Jahre vor dem Tod gewonnen wurden. Für Vergleiche zwischen Vorlagen wurde ein Schwellenwert von 10% Perfusionsänderung gewählt, um sowohl klinisch relevant als auch statistisch signifikant zu sein. Reduzierte Perfusion erscheint zwischen dem entorhinalen und limbischen Stadium im anterioren medialen Temporallappen, im subcallosalen Bereich, im posterioren cingulären Cortex, im Precuneus und möglicherweise in den supero-anterioren Aspekten der zerebellären Hemisphären. Große posterior temporo-parietale Perfusionsdefekte treten dann zwischen dem limbischen und neokortikalen Stadium auf, gefolgt von großen frontalen Perfusionsdefekten. Der zeitliche Verlauf dieser Perfusionsdefekte scheint relativ lang zu sein, was darauf hindeutet, dass Perfusionsänderungen möglicherweise ein diagnostisches Hilfsmittel zur Stadieneinteilung der Alzheimer-Krankheit im Leben darstellen können. Die Reduktion der anterioren medialen temporalen Perfusion könnte in Zukunft Relevanz für moderne hochauflösende SPET- und PET-Systeme sowie für Perfusionstyp-MRT-Sequenzen haben.
Kevin M. Bradley (Sun,) hat diese Frage untersucht.
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