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Hintergrund: Im Angesicht der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) Pandemie hat Korea die Nutzung von Telemedizin für einen begrenzten Zeitraum erlaubt. Diese Studie untersuchte, ob der Anstieg der COVID-19-Fälle zu einer erhöhten Nutzung von Telemedizin und den damit verbundenen Faktoren führte. Methoden: Daten aus den elektronischen Patientenakten von 929.753 ambulanten Episoden zwischen dem 4. März und dem 4. September 2020 in einem tertiären Krankenhaus in Korea wurden verwendet. Eine Vergleichsgruppe wurde durch Matching gewählt, wobei nach Alter und Geschlecht angepasst wurde, da nur ein kleiner Teil (1,0%) der Stichprobe Telemedizin in Anspruch nahm. Die endgültige Stichprobe umfasste 57.972 Episoden. Multivariable logistische Regressionsanalysen wurden durchgeführt, um die Assoziation unabhängiger Variablen mit der dichotomen abhängigen Variablen (d.h. Telemedizinbesuch/persönlicher Besuch) zu untersuchen. Ergebnisse: Der Anstieg der bestätigten COVID-19-Fälle führte zu einem signifikanten Anstieg der Nutzung von Telemedizin (101–300 neue Fälle Odds Ratio OR: 3,00; 301–500 neue Fälle OR: 5,82; und ≥501 neue Fälle OR: 42,18; alle p < 0,0001). Die Nutzung von Telemedizin war auch statistisch mit Geschlecht (weibliche Patienten OR: 2,08), Alter >19 Jahre, Entfernung vom Krankenhaus (Incheon, Gyeonggi, Region, OR: 1,30; und andere Regionen, OR: 4,33) und der Anzahl der Tage seit der Diagnose (3–6 Monate OR: 1,21; 6–12 Monate OR: 1,56; 12–36 Monate OR: 1,98; und ≥36 Monate OR: 2,49) assoziiert. Medizinische Hilfepatienten (OR: 0,83) waren weniger geneigt, Telemedizin zu nutzen als solche mit der nationalen Krankenversicherung. Fazit: Telemedizin kann während eines Ausbruchs effektiv Gesundheitsdienste bereitstellen. Entscheidungsträger und Gesundheitsorganisationen werden ermutigt, die Ergebnisse dieser Studie zu nutzen, um Telemedizin an die Bedürfnisse der Patienten anzupassen.
Kim et al. (Mi,), untersuchten diese Frage.