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Die Verteilung von Aktin und Tubulin während des Zellzyklus der Sprosshefe Saccharomyces wurde durch Immunfluoreszenz mit fixierten Zellen kartiert, aus denen die Wände durch Verdauung entfernt worden waren. Der intranukleäre mitotische Spindel wurde deutlich durch Färbung mit einem monoklonalen Antitubulin dargestellt; die Anwesenheit umfangreicher Bündel von zytoplasmatischen Mikrotubuli wird berichtet. In Zellen, die kurze Spindeln enthielten, die sich noch vollständig innerhalb der Mutterzellen befanden, erstreckte sich eines der Bündel zytoplasmatischer Mikrotubuli nahezu immer bis (oder in) den Spross. Zwei unabhängige Reagenzien (Anti-Hefe-Aktin und fluoreszierendes Phalloidin) zeigten eine ungewöhliche Verteilung von Aktin: es war als eine Ansammlung von kortikalen Punkten oder Flecken sowie als deutliche Fasern vorhanden, die vermutlich Bündel von Aktinfilamenten waren. Die Doppelmarkierung zeigte, dass in keinem Stadium des Zellzyklus die Verteilungen von Aktin und Tubulin über einen signifikanten Zeitraum übereinstimmen, und insbesondere, dass die mitotische Spindel für Aktin nicht nachweisbar gefärbt wurde. Allerdings ändern sich die Färbemuster von Mikrotubuli und Aktin auf charakteristische Weise während des Zellzyklus. Insbesondere gruppierten sich die Aktinpunkte in Ringen um die Basen von sehr kleinen Sprossen und an den Stellen ungesprosster Zellen, an denen das Sprossen offenbar bevorstand. Später im Sprosszyklus waren die Aktinpunkte hauptsächlich in den Sprossen vorhanden und, in vielen Stämmen, vor allem an den Spitzen dieser Sprossen. Ungefähr zur Zeit der Zytokinese gruppierten sich die Aktinpunkte im Halsbereich zwischen den sich trennenden Zellen. Diese Aspekte der Aktinverteilung deuten darauf hin, dass sie eine Rolle bei der lokalisierten Ablagerung von neuem Zellwandmaterial spielen könnte.
Kilmartin et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.