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ZIEL: Ein adäquates Wissen über die Prognose ist eine Voraussetzung für die Planung einer angemessenen palliativmedizinischen Versorgung am Lebensende. Es besteht jedoch Unklarheit darüber, ob die Assoziation zwischen dem Verständnis der Prognose und der Intensität der palliativmedizinischen Versorgung die Präferenzen unheilbar kranker Krebspatienten widerspiegelt. Diese Studie untersuchte die Assoziationen zwischen genauem Verständnis von Prognosen und den Präferenzen für die palliative Versorgung am Lebensende und identifizierte Korrelate des genauen Prognoseverständnisses. METHODEN: Eine Querschnittsstudie von 2452 unheilbar kranken Krebspatienten aus 23 Krankenhäusern in ganz Taiwan. ERGEBNISSE: Fast die Hälfte der Teilnehmer (49,80%) verstand ihre Prognose genau. Diese Patienten bevorzugten signifikant eher eine komfortorientierte Versorgung als Ziel ihrer palliativmedizinischen Versorgung, waren jedoch weniger geneigt, lebensverlängernde Behandlungen zu bevorzugen. Ein genaues Verständnis der Prognose verringerte die Wahrscheinlichkeit, eine intensive Pflege im Krankenhaus, kardiopulmonale Reanimation, Herzmassage, Intubation und maschinelle Beatmung zu bevorzugen, erhöhte jedoch die Präferenz für Hospizpflege. Teilnehmer waren signifikant eher in der Lage, ihre Prognose genau zu verstehen, wenn sie männlich, jünger, besser ausgebildet waren, eine stärkere Präferenz hatten, dass Ärzte ihnen ihre Prognose offenlegen, und in einem als medizinisches Zentrum akkreditierten Krankenhaus im Nordwesten Taiwans behandelt wurden. Die Wahrscheinlichkeit eines genauen Prognoseverständnisses war niedriger für Patienten, die vor kurzem (≤ 12 Monate) mit Krebs mit besserer Prognose und hämatologischen Malignitäten diagnostiziert wurden als für Lungenkrebspatienten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Ein genaues Verständnis der Prognose steht im Zusammenhang mit weniger Präferenzen für lebensverlängernde Behandlungen und korreliert mit Merkmalen von Patienten und Institutionen. Interventionen sollten entwickelt werden, um das genaue Verständnis von Prognosen zu verbessern, um informierte Entscheidungen in der palliativmedizinischen Versorgung am Lebensende zu erleichtern, die die Anwendung aggressiver Eingriffe möglicherweise einschränken könnten.
Tang et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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