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Eine systematische Überprüfung der Literatur über die Auswirkungen von Wasser und Sanitärversorgung in Schulen wurde durchgeführt. Ziel war es, die Auswirkungen von unzureichender Wasser- und Sanitärversorgung im akademischen Umfeld zu charakterisieren. Veröffentlichtes, peer-reviewed Material wurde gesichtet und Artikel, die die Bereitstellung von Wasser und Sanitäranlagen an Schulen dokumentierten, wurden berücksichtigt. Einundvierzig peer-reviewed Arbeiten erfüllten die Kriterien zur Untersuchung der Auswirkungen der Verfügbarkeit von Wasser- und/oder Sanitäreinrichtungen in Bildungseinrichtungen. Die ausgewählten Studien wurden basierend auf ihren spezifischen Schwerpunkten in sechs Bereiche unterteilt: Trinkwasser, Wasser zum Händewaschen, Wasser zum Trinken und Händewaschen, Wasser für die Sanitation, Sanitation während der Menstruation und kombinierte Wasser- und Sanitärversorgung. Die Studien liefern Beweise dafür, dass mit der erhöhten Bereitstellung von Wasser und dem verbesserten Zugang zu Wasseranlagen auch die Wasseraufnahme steigt. Artikel berichten zudem über einen Anstieg der Schulabwesenheit in Entwicklungsländern während der Menstruation aufgrund unzureichender Sanitäreinrichtungen. Schließlich wird ein Rückgang von Durchfallerkrankungen und gastrointestinalen Erkrankungen mit verbessertem Zugang zu adäquaten Sanitäreinrichtungen in Schulen berichtet. Der Gewährleistung eines einfachen Zugangs zu sicherem Trinkwasser und hygienischen Toiletten, die den Nutzern Privatsphäre bieten, kommt großes Potenzial zu, die Gesundheit von Kindern positiv zu beeinflussen. Weitere Studien, die die Beziehung zwischen sanitären Einrichtungen in Schulen untersuchen, sind erforderlich, um die Auswirkungen von Wasser und Sanitärversorgung auf die schulischen Leistungen angemessen zu charakterisieren.
Jasper et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.