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Wir untersuchen die Rolle des Machtabstands bei der Regulierung der Strategiekommunikationspraxis zwischen Top- und Mittelmanagern aus der Perspektive der sozialen Praxis. Wir argumentieren, dass Machtabstand nicht als materieller Faktor betrachtet werden kann, der über die Grenzen der Organisation hinweg kontrolliert und leicht gemessen werden kann; vielmehr ist es eine kulturelle Ansammlung sozialer Interaktionen zwischen den Mitgliedern der Organisation. Basierend auf einer Fallstudie mit 27 Interviews, die aus einer öffentlichen kuwaitischen Organisation stammen, fanden wir heraus, dass die Stärkung der Kommunikationspraktiken unter den Mitgliedern der Organisation und die Angleichung von individueller und gruppenbezogener Kognition entscheidende Treiber für eine erfolgreiche Kommunikation von Strategien in öffentlichen Organisationen sind. Darüber hinaus stellten wir fest, dass in einer Kultur mit hohem Machtabstand mächtigere Individuen geneigt sind, autokratische Entscheidungen zu treffen. Ebenso neigen Organisationen mit Kulturen von hohem Machtabstand zu absichtlicher Fehlleitung und hohen kulturellen Spannungen. Unsere Forschung trägt zur Kulturtheorie bei, indem sie das weniger erforschte Thema des Machtabstands und das kognitive Verständnis von sozialer Praxis untersucht.
Al-Mansour et al. (Mon.) haben diese Frage untersucht.