Die Organisation der LG- und P-Muskeln bei Katzen in Kompartimente um die primären Muskelnervenäste könnte ein einheitliches Konzept in der Organisation von Motorsteuerungsmechanismen darstellen.
Die Anatomie, Faserarchitektur und Innervationsmuster der lateralen Gastrocnemius- (LG) und Plantaris- (P) Muskeln bei Katzen werden beschrieben. Der Plantaris ist ein einfacher unipennatischer Muskel, der aus einer Aponeurose gemeinsam mit dem LG entspringt und hauptsächlich in die Sehne des m. flexor digitorum brevis einstrahlt, jedoch mit bänderverwandten Verbindungen zum Calcaneus. Der laterale Gastrocnemius ist komplexer und enthält drei deutlich identifizierbare Köpfe, von denen jeder ein unipennatischer Faserstrang ist, der zwischen einer proximale Aponeurose des Ursprungs und einer distale Aponeurose der Einfügung verläuft, die die Tendocalcaneus bildet. Nach der Mikrodisktion der Nerven von LG und P und unter Verwendung der Glykogenverarmung der primären Muskelnervenäste werden diskrete motorische Untervolumina in beiden Muskeln demonstriert. Trotz großer spezifischer Unterschiede in der Faserarchitektur zwischen den LG- und P-Muskeln ist ihre Organisation in Kompartimente um die primären Muskelnervenäste grundlegend ähnlich. Dieses Prinzip der Organisation könnte eine Grundlage für die beobachteten funktionalen und strukturellen Eigenschaften anderer Wirbeltiermuskeln darstellen. Es könnte somit ein einheitliches Konzept in der Organisation von Steuerungsmechanismen der Motorik darstellen.
English et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: