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Unsere Nachrichtenüberschriften beschreiben zunehmend das tragische Schicksal von Cyberopfern. Junge Menschen teilen schreckliche Geschichten von Textmobbing und Online-Belästigung. Eine aktuelle Studie der Harvard-Universität, durchgeführt von Dr. Carrie James, kam zu dem Schluss, dass die meisten jungen Menschen beim Surfen im Internet kein ethisches Denken oder Rücksichtnahme auf andere zeigen. Schüler berichteten von alarmierenden Vorfällen von Cybermobbing (Grove, 2010). Leider sind Eltern oft unwissend über das virtuelle Leben ihrer Kinder und können daher keine Anleitung geben. Technologie wird zu einem allgegenwärtigen Teil des Lebens von Kindern, die digital aufgewachsen sind, und aktuelle Generationen werden digital geboren. Für viele Eltern, Lehrer und Entscheidungsträger jedoch wird die Macht dieser neuen Medien und sozialen Netzwerke oft nicht richtig verstanden. Die digitale Staatsbürgerschaft war 2010 ein sehr aktuelles Thema und dieses komplexe Thema erhält, entsprechend seiner Relevanz, weiterhin viel Aufmerksamkeit. In seinem neuesten Buch, Digitale Gemeinschaft, digitaler Bürger, vermittelt Dr. Jason Ohler ein gewisses Verständnis dafür, was zur Bewältigung dieser Probleme getan werden kann. Sein Buch ist in drei Hauptthemen unterteilt: der Aufruf zur digitalen Staatsbürgerschaft, die Rolle der Technologie und die Bedeutung der Charakterbildung im digitalen Zeitalter. Dr. Ohler erklärt viele Probleme im Zusammenhang mit virtuellem Raum und setzt Richtlinien für virtuelles Verhalten und die Schaffung von Online-Lerncommunities. Diese Empfehlungen werden durch viele praktische Aktivitäten ergänzt, die Lehrer in Betracht ziehen können. Er verwendet eine klare Sprache und spricht den Leser an, indem er den Text mit Vorschlagboxen, Tabellen und Aufforderungen ergänzt.
Julie Rosina Carle (Di,) hat diese Frage untersucht.