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ZIEL: Das RCN-Programm zur Entwicklung klinischer Führungskompetenzen wurde 1995 ins Leben gerufen und hatte das Ziel, herauszufinden, wie klinische Pflegekräfte in anerkannten Führungspositionen die Qualität der Patientenversorgung verbessern können. METHODIK: Das Programm wurde über einen Zeitraum von 18 Monaten an vier leitenden Pflegekräften und 24 Stationsschwestern in vier Akutkrankenhäusern in England getestet. Die zentrale Forschungsfrage war, ob die Intervention die klinischen Führungskompetenzen der Teilnehmer verbessert hat. Es wurde ein Pre-Test/Post-Test-Design unter Einbeziehung von Aktionsforschung eingesetzt. ERGEBNISSE: In mehreren Führungsdimensionen hatte sich die Leistung von Stationsschwestern und leitenden Pflegekräften signifikant verbessert. Fünf zentrale Themen traten aus den Prozessdaten hervor, die den Weg zu effektiverer klinischer Führung dokumentierten: Selbstmanagement; Teammanagement; patientenorientierte Versorgung; Networking; und ein höheres politisches Bewusstsein. Es gab Hinweise darauf, dass sich die Patientenversorgung ebenfalls verbessert hatte, gemessen an der Art und Weise, wie die Pflege organisiert war; an den Berichten der Patienten über die erhaltene Pflege und an dokumentierten Verbesserungen, die Pflegekräfte aufgrund direkter Beobachtungen der Pflege vorgenommen hatten. FAZIT: Aus den Ergebnissen der Studie geht hervor, dass ein Bedarf an effektiveren Programmen zur Entwicklung klinischer Führungskompetenzen für Pflegekräfte besteht, um eine bessere patientenorientierte Versorgung zu erreichen.
Cunningham et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.