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Zusammenfassung Die Bewertung tropischer Wälder mit Daten des Advanced Very High Resolution Radiometer (AVHRR) kann zu ungenauen Schätzungen der Waldfläche in Regionen mit kleinen subpixel-Wald- oder Nicht-Waldflecken und in Regionen führen, in denen das Rodungsmuster besonders verworren ist. Teststandorte, die diese beiden Muster verkörpern, wurden in Ghana und Rondonia ausgewählt. Um die Subpixel-Anteile der Waldfläche zu erfassen, wurde ein lineares Mischungsmodell auf zwei AVHRR-Testbilder an den Teststandorten angewendet. Das Modell erzeugte Bildausgaben, in denen die Pixelintensitäten den Anteil der Waldfläche pro km² anzeigten. Zum Vergleich wurden auch überwachte Maximum-Likelihood-Klassifikationen durchgeführt. Die Ausgaben wurden mit klassifizierten Landsat TM-Szenen bewertet, in Proportionskarten umgewandelt und mit den AVHRR-Bildern georeferenziert. Eine empirische Methode wurde angewendet, um die kritische Waldfläche pro km² zu bestimmen, die erforderlich ist, damit ein AVHRR-Pixel als Wald klassifiziert werden kann. Die kritischen Werte überstiegen 50 Prozent, was auf eine Tendenz hinweist, dass die AVHRR-Klassifikation die Waldfläche unterSchätzt. Dies wurde bestätigt, indem Schätzungen der gesamten Waldfläche, die aus den AVHRR- und TM-Klassifikationen gewonnen wurden, verglichen wurden. Im Fall von Ghana wurde eine genauere Schätzung der Waldfläche aus dem AVHRR-Mischungsmodell erhalten als aus der Klassifikation. Beide Mischungsmodellausgaben zeigten eine gute Korrelation mit denen von Landsat TM. Weitere Arbeiten sollten die Robustheit des hier angewandten Ansatzes bei größeren Flächen testen.
Cross et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.