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HINTERGRUND: Symptome der Zwangsstörung (OCD) im Kontext einer bipolaren Störung (BD) wurden seit dem 19. Jahrhundert beschrieben. Interessanterweise wurde die Existenz einer relevanten Überlappung zwischen den vorgenannten psychiatrischen Syndromen durch mehrere aktuelle epidemiologische und familiäre Studien bestätigt. ZIELE: Ziel des vorliegenden Papiers ist es, die klinischen Merkmale und die therapeutischen Implikationen der OCD-BD-Komorbidität zu überprüfen. DISKUSSION: In den letzten zwei Jahrzehnten hat die häufige Assoziation zwischen OCD und BD zunehmendes Interesse geweckt, da sie relevante nosologische und therapeutische Implikationen hat. Patienten, die an OCD-BD-Komorbidität leiden, zeigen normalerweise einen peculiären klinischen Verlauf, der durch eine größere Anzahl gleichzeitiger depressiver Episoden und einen episodischen Verlauf gekennzeichnet ist. In diesen Fällen führt die Behandlung mit Antidepressiva eher zu hypomanischen oder manischen Schüben, während Stimmungsstabilisatoren das allgemeine klinische Bild signifikant verbessern. Darüber hinaus sind OCD-BD-Patienten häufig komorbide mit einer Reihe anderer psychiatrischer Störungen, insbesondere Angststörungen, sozialer Phobie und verschiedenen Substanzmissbräuchen, wie Alkohol, Nikotin, Koffein und Beruhigungsmitteln. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Komorbidität von BD-OCD benötigt weitere Untersuchungen, um solidere Beweise zu liefern, um den Patienten eine genauere klinische Diagnose und einen gezielteren therapeutischen Ansatz zu bieten.
Mucci et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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