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Die Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) Typ 16 ist für etwa die Hälfte der Gebärmutterhalskrebserkrankungen weltweit verantwortlich. Diese Studie untersuchte die Seropidemiologie der HPV-16-Infektion in den Vereinigten Staaten mittels einer bevölkerungsbasierten Umfrage. Serumproben und Fragebogendaten wurden von 1991 bis 1994 für die National Health and Nutrition Examination Surveys gesammelt. HPV-16-spezifische IgG-Antikörper wurden mittels eines HPV-16-Virus-ähnlichen Partikel-ELISA nachgewiesen. Die HPV-16-Seropositivität in der US-Bevölkerung im Alter von 12-59 Jahren betrug 13,0 % (95 %-Konfidenzintervall, 11,5 %-14,7 %). Die Seroprävalenz war bei Frauen (17,9 %) höher als bei Männern (7,9 %). Alter, Rasse/Ethnie und Anzahl der Sexualpartner im Leben waren mit der HPV-Seropositivität bei Frauen assoziiert. Rasse/Ethnie, Alter bei der ersten Geschlechtsverkehr, städtischer/nichtstädtischer Wohnsitz, Jahre sexueller Aktivität und der Kontakt mit einem Mann waren mit der HPV-Seropositivität bei Männern assoziiert. Informationen zur HPV-16-Seropidemiologie sind wichtig für die Gestaltung von Präventionsmaßnahmen, einschließlich Impfprogrammen. Genitale Infektionen mit humanen Papillomaviren (HPV) sind die häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen in den Vereinigten Staaten. Mindestens 30 HPV-Typen infizieren den Genitalbereich, und eine persistente Infektion mit hochriskanten HPV-Typen ist der stärkste Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs. Hochriskante HPV-Typen, einschließlich 16, 18, 31, 33 und 35, werden in bis zu 93 % der Gebärmutterhalskrebserkrankungen weltweit gefunden, und HPV-16 macht 50 % aus. Die Einschätzung des Ausmaßes der genitalen HPV-Infektion in der US-Bevölkerung war aus vielen Gründen schwierig. HPV wächst nicht in Gewebekultur, eng verwandte Typen verursachen unterschiedliche Krankheiten (z. B. Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen), und die meisten Infektionen sind asymptomatisch. Es gibt keine Überwachungssysteme, und keine großen bevölkerungsbasierten Prävalenzstudien waren durchführbar. Das gegenwärtige Wissen über die HPV-Prävalenz und Risikofaktoren basiert hauptsächlich auf der Messung von viraler DNA in genitalen Epithelzellen.
Stone et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.