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In den fünf Jahrzehnten seit der Identifizierung des Zweitmessengers cAMP wurden die meisten der an diesem Signalweg beteiligten Komponenten identifiziert, und viele ihrer Funktionen sind auf molekularer und atomarer Ebene verstanden. Dennoch ist ein unerwartetes und oft beunruhigendes Ergebnis dieses Fortschritts die Erkenntnis, dass anscheinend identische cAMP-Signale divergierende physiologische Antworten hervorrufen. Unzählige Berichte zeigen, dass G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs)1, die den cAMP-Weg aktivieren, unterschiedliche und oft gegensätzliche Auswirkungen auf die Zellreplikation/-differenzierung haben.
Conti et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.