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Einleitung: Der Nicht-Ausdruck der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität kann die psychische Gesundheit in der lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender und intersexuellen Bevölkerung in Peru beeinträchtigen. Methode: Sekundäre, beobachtende, analytische und querschnittliche Analysen von Daten der "Ersten virtuellen Umfrage zur LGBTI-Bevölkerung" wurden mit einer Bevölkerungsgruppe (n = 11.345) von LGBTI-Erwachsenen im Alter von 18 Jahren oder mehr durchgeführt. Die Variablen der psychischen Gesundheit und des Ausdrucks der sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität wurden mithilfe eines selbstberichteten Fragebogens gemessen, der keine validierte Skala enthielt; es wurden Fragen mit mehreren Alternativen verwendet, die "ja" und "nein" Optionen beinhalteten. Prävalenzverhältnisse (PR) und 95%-Konfidenzintervalle (95% CI) wurden durch glm-log-Poisson-Regressionsmodelle ermittelt. Ergebnisse: Das Medianalter der Teilnehmer betrug 25 Jahre (IQR: 21–30), und die Mehrheit der Bevölkerung identifizierte sich als schwul, gefolgt von lesbisch und bisexuell. Personen, die ihre sexuelle Orientierung und/oder Geschlechtsidentität ausdrückten, hatten in den letzten 12 Monaten eine 17% geringere Wahrscheinlichkeit wahrgenommener psychischer Gesundheitsprobleme (PR: 0.83, 95% CI: 0.76–0.90, p < 0.001). Schlussfolgerungen: Der Nicht-Ausdruck der sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität hat einen signifikanten negativen Effekt auf die psychischen Gesundheitsprobleme der LGBTI-Bevölkerung. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Förderung des Ausdrucks der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität in unserer Gemeinschaft.
Álvarez et al. (Do,) untersuchten diese Frage.