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Die Theoretisierung der Journalismusethik beschäftigt sich zunehmend damit, universelle Normen und Standards für Mediensysteme in verschiedenen Kulturen zu identifizieren und zu artikulieren. Diese Studie leistet einen empirischen Beitrag zu diesem Thema, indem sie die ethischen Orientierungen von Journalisten in 18 Ländern untersucht. Länder- oder ideologische Faktoren scheinen einen größeren Einfluss auf den Grad des Idealismus und des relativistischen Denkens von Journalisten zu haben als individuelle Variablen. Die Ergebnisse bestätigen Theorien zur Hierarchie von Einflüssen in der Nachrichtenarbeit. Sie werfen auch Fragen zur Natur universeller Standards auf, die eine interkulturelle Journalismusethiktheorie bilden würden, und unterstreichen Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit von Aufklärungsannahmen, um als universelle ethische Normen im Journalismus zu dienen.
Plaisance et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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