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EINFÜHRUNG: Trotz der Verfügbarkeit von Screenings für diabetische Retinopathie wird die Untersuchung von vielen einkommensschwachen und rassischen/ethnischen Minderheiten-Patienten mit Diabetes untergenutzt. Wir untersuchten die wahrgenommenen Barrieren für das Screening auf diabetische Retinopathie unter einkommensschwachen Patienten und deren Gesundheitsdienstleistern und Mitarbeiter. METHODEN: Wir sammelten Umfragedaten von 101 Diabetes-Patienten und 44 Anbietern und Mitarbeitern in einer Sicherheitsnetzklinik, wo die jährlichen Screening-Raten für diabetische Retinopathie niedrig waren. Die im Umfrage spezifizierten Barrieren wurden aus der Literatur abgeleitet. ERGEBNISSE: Die befragten Patienten (mittleres Standardabweichungsalter 54,0 ± 7,7 Jahre; 41 % waren männlich) waren hauptsächlich Hispanics (70 %) und Afroamerikaner (27 %) mit niedrigem sozioökonomischen Status. Insgesamt erhielten 55 % der Patienten im Vorjahr ein Screening auf diabetische Retinopathie. Patienten, die nicht erklären konnten, warum dieses Screening notwendig ist, berichteten von mehr Barrieren als Patienten, die dies konnten (2,5 vs. 1,4 Barrieren, P = .02). Weniger Patienten berichteten, dass sie Barrieren wie Transport (15 %), Sprachprobleme (15 %), kulturelle Überzeugungen oder Mythen (4 %), Verleugnung (8 %) und Angst (5 %) erlebten, die von Anbietern und Mitarbeitern als sehr oder extrem wichtig erachtet wurden (alle P < .001). Finanzielle Belastungen (26 %) und Depressionen (22 %) wurden von den Patienten am häufigsten als Barrieren berichtet, doch Anbieter und Mitarbeiter bewerteten diese Barrieren nicht als wichtig, P < .001. FAZIT: Patienten und Gesundheitsdienstleister hatten deutlich divergente Wahrnehmungen von Barrieren beim Screening auf diabetische Retinopathie. Patienten mit einem schlechten Verständnis für die Notwendigkeit des Screenings berichteten wahrscheinlicher von solchen Barrieren. Diese Ergebnisse deuten auf die Notwendigkeit einer aktiven Einbindung der Gemeinschaft hin, um wesentliche Elemente für Bildungsprogramme und andere Interventionen zu finden, um die Raten des Screenings auf diabetische Retinopathie zu erhöhen, insbesondere bei einkommensschwachen Minderheitenpopulationen.
Lü et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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