Key points are not available for this paper at this time.
Die angestrebte Unterstützung florierender Wissensgesellschaften wird zunehmend durch bedrohliche Wahrnehmungen von Informationsüberlastung, Aufmerksamkeitsarmut, Gelegenheitsunterschieden und Karriereängsten beeinträchtigt. Dieser Artikel verfolgt die Wurzeln dieser Symptome zurück zu den Ursachen der Informationsentropie und struktureller Löcher, unsichtbarer privater und unentdeckbarer öffentlicher Wissensbestände, die den traurigen Zustand unserer aktuellen Praktiken im Wissensmanagement und der Wissensschaffung prägen. Im Rahmen eines laufenden Designwissenschaft-Forschungs- und Prototyping-Projekts ergänzen die (neg)entropischen Perspektiven des Artikels eine Folge zuvor interdisziplinärer Veröffentlichungen. Ausblickend schlägt er einen neuartigen dezentralen generativen Ansatz für das Wissensmanagement vor, der die Kapazitätsentwicklung autonomer individueller Wissensarbeiter priorisiert, ohne die traditionellen Wissensmanagementsysteme der Organisationen zu gefährden, sondern als ein praktikables Mittel zur Förderung ihrer fruchtbaren Mitentwicklung. Der Artikel informiert somit relevante Stakeholder über den aktuellen unhaltbaren Status quo, der Wissensarbeiter hemmt; er präsentiert praktikable Abhilfemöglichkeiten (als Voraussetzung für die Schaffung der jeweiligen zukünftigen generativen Wissensmanagement(realität)), um eine nachhaltige Lösung mit dem generativen Potenzial zu bieten, sich in eine potenzielle Technologie mit allgemeinem Nutzen zu entwickeln.
Ulrich Schmitt (Sat,) hat diese Frage untersucht.