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Affekte werden zunehmend im Kontext des Unternehmertums untersucht. Wir entwickeln ein partielles Mediationsmodell, in dem positive und negative dispositionale Affekte den Eintritt in die Selbstständigkeit beeinflussen. Dies legt nahe, dass Personen, die stärkere negative Affekte erleben, weniger Arbeitszufriedenheit erfahren und mit höherer Wahrscheinlichkeit in die Selbstständigkeit eintreten. Mit einem neuartigen methodologischen Ansatz zur Erfassung der affektiven Disposition testen wir unser Modell an einem großen Panel-Datensatz aus Australien und finden Unterstützung für unsere Hypothesen. Diese Ergebnisse bieten einen dringend benötigten Gegenpol zu dem vorherrschenden Fokus im Unternehmertum auf die positiven Folgen positiver Affekte und führen den Affekt in die Untersuchung der grundlegenden Frage ein, warum einige Menschen und andere nicht Unternehmer werden, um überhaupt zu beginnen.
Nikolaev et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.