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Immunhistochemische Studien deuten darauf hin, dass die kanalikuläre Sekretion über das Multidrug-Resistenzprotein 2 (Mrp2), eine von dem Mrp2-Gen codierte Konjugat-Exportpumpe, durch eine schnelle Rückführung von Transportern aus/in die kanalikuläre Membran reguliert wird. Diese Studie wurde durchgeführt, um diese Annahme durch immunogold-gestützte Elektronenmikroskopie zu untersuchen. Daher wurden die Auswirkungen von Lipopolysaccharid (LPS) und Osmolarität auf die Lokalisation von Mrp2 nach immunogoldmarkierter Kennzeichnung in der perfundierten Rattenleber durch quantitative Elektronenmikroskopie und morphometrische Analysen sowie durch konfokale LaserScanning-Mikroskopie untersucht. Die Aktivität von Mrp2 wurde in der isolierten perfundierten Rattenleber gemessen, indem die Exkretion von Dinitrophenyl-S-Glutathion als Substrat von Mrp2 erfasst wurde. Sowohl LPS als auch Hyperosmolarität führten zu einem statistisch signifikanten Rückgang von immunogoldmarkiertem Mrp2 in der kanalikulären Membran und den kanalikulären Zotten sowie zu einer Erhöhung der Markierung im perikanalikulären Zytoplasma. Die morphometrischen Parameter der Kanäle blieben unter diesen Bedingungen im Vergleich zu den Kontrollen unverändert. Unter hyperosmolarer Perfusion wurde Mrp2, nicht jedoch das kanalikuläre Protein Dipeptidylpeptidase IV, in den Zellen gefunden, wie durch doppelte Immunfluoreszenz und konfokale LaserScanning-Mikroskopie gezeigt. Die Ergebnisse deuten auf eine selektive Rückführung von Mrp2 aus der kanalikulären Membran unter dem Einfluss von Hyperosmolarität und LPS hin, während die Morphologie der Kanäle unverändert bleibt.
Dombrowski et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.