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Der humanisierte CD52-monoklonale Antikörper Campath-1H wurde als Erstlinientherapie bei neun Patienten mit fortschreitender chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) eingesetzt. Intravenöse (n = 5) oder subkutane (n = 4) Injektionen (bis zu 30 mg/inj.) wurden dreimal pro Woche über maximal 18 Wochen verabreicht. Drei Patienten erreichten eine vollständige Remission (CR) und fünf Patienten eine partielle Remission (PR) (Ansprechrate 89%). CLL-Zellen wurden bei allen Patienten aus dem Blut und bei sieben Patienten aus dem Knochenmark eliminiert. Die Dauer der Ansprechzeit betrug 8 ± 24 Monate. Nebenwirkungen waren mild, mit Ausnahme eines Patienten, der eine CMV-Pneumonitis entwickelte. Alle Patienten entwickelten Lymphozytopenie (B- und T-Zellen), jedoch waren andere hämatologische Toxizitäten vernachlässigbar. Campath-1H ist ein hochwirksames und gut verträgliches Medikament bei zuvor unbehandelten CLL-Patienten, und weitere Studien sind notwendig.
Österborg et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.