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Typ-2-Diabetes und Fettleibigkeit sind in den Vereinigten Staaten epidemisch verbreitet, und die beiden Krankheitsbilder sind miteinander verbunden. Angesichts der wachsenden Erkenntnis, dass ‚Bewegung Medizin ist‘, liegt es nahe, dass Bewegung eine wichtige Rolle bei der Prävention und/oder Behandlung dieser Erkrankungen spielen kann. Wenn Bewegung jedoch wirklich als eine praktikable Alternative zu konventionellen Vorsorge-/Behandlungsstrategien mit Pharmaka betrachtet werden soll, muss sie mit ähnlicher Sorgfalt verschrieben werden. Tatsächlich scheint es vernünftig, die kürzlich initiierte Forderung nach ‚Präzisionsmedizin‘ im US-amerikanischen Standard-Gesundheitssystem auch auf den Bereich der Bewegung anzuwenden. In dieser narrativen Übersicht betrachten wir eine Reihe von Erklärungen, die zu dem pathologischen Fortschreiten zu Typ-2-Diabetes sowohl mit als auch ohne den gleichzeitigen Einfluss von Übergewicht/Fettleibigkeit vorgebracht wurden. Unser Ziel ist es, Einblicke in Bewegungsstrategien zu geben, die als ‚Präzisionsmedizin‘ nützlich sein könnten, um diese Krankheit zu verhindern/zu behandeln. Obwohl die Ätiologie des Typ-2-Diabetes komplex ist und die Ursache/Wirkungsmerkmale der damit verbundenen Dysfunktionen diskutiert wurden, ist gut etabliert, dass beeinträchtigte Insulinwirkung eine entscheidende frühe Rolle spielt. Folglich sollte eine Bewegungsstrategie zur Prävention/Behandlung dieser Krankheit darauf abzielen, die Insulinsensitivität sowohl aus einer akuten als auch aus einer chronischen Perspektive zu verbessern. Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass eine chronische Verbesserung der Insulinsensitivität nur auftritt, wenn der Gewichtsverlust mit einer Bewegungsintervention einhergeht. Dies hat Bedeutung, denn die ektopische Fettansammlung scheint einen zentralen Bestandteil des Krankheitsfortschritts darzustellen, unabhängig davon, ob Fettleibigkeit ebenfalls Teil der Gleichung ist. Die Ursache/Wirkungsmerkmale der Beziehung zwischen Insulinresistenz, pathologischer Fettablagerung und/oder -mobilisation, erhöhten und/oder schlecht verteilten Lipiden in Myozyten und einer beeinträchtigten Fähigkeit, Lipide als Energiequelle zu nutzen, müssen noch geklärt werden, ebenso wie die Rolle der Muskelmitochondrien im metabolischen Abbau. Bis diese Fragen geklärt sind, könnte eine multidimensionale Bewegungsstrategie (z. B. Ausdauertraining in verschiedenen Intensitäten und Widerstandstraining zur Muskelhypertrophie) die beste Alternative zur Prävention/Behandlung bieten.
DiMenna et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.