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Zusammenfassung Obwohl viele beeindruckende metallo‐supramolekulare Architekturen berichtet wurden, tendieren sie zu hochsymmetrischen Strukturen und vermeiden überflüssige Funktionalität, um eine hohe Genauigkeit im Selbstorganisationsprozess zu gewährleisten. Dieser minimalistische Ansatz schränkt jedoch die Palette der zugänglichen Strukturen und damit deren potenzielle Anwendungen ein. Hier wird die Synthese einer Familie von ditopischen Liganden beschrieben, bei denen die Ligandengerüste sowohl niedrige Symmetrie aufweisen als auch exohedrale funktionale Gruppen enthalten. Entscheidend für dieses Design ist die Verwendung von Cu I ‐katalysierter Azid‐Alkin‐Cycloaddition (CuAAC) Chemie, da das Triazol sowohl als koordinierender Heterozyklus als auch gleichzeitig als Bindeglied zwischen dem Ligandengerüst und der funktionalen Einheit fungieren kann. Ein gemeinsamer Vorläufer wurde verwendet, um Liganden mit verschiedenen Funktionalitäten zu erzeugen, wodurch die elektronischen Eigenschaften bei gleichzeitiger Beibehaltung der Kernstruktur der resultierenden cis‐Pd2L4 Nanokäfigversammlungen kontrolliert werden konnten. Die isostrukturelle Natur der Gerüstarchitekturen ermöglichte die Bildung von kombinatorischen Bibliotheken aus der Selbstorganisation von Ligandengemischen, wodurch eine statistische Mischung von multifunktionalen, niedrigsymmetrischen Architekturen erzeugt wurde.
James E. M. Lewis (Do,) hat diese Frage untersucht.