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Die AIDS-Überwachungsdaten werden häufig zur Festlegung von HIV-Interventionsrichtlinien verwendet, und die Wirksamkeit dieser Daten hängt von ihrer Vollständigkeit ab. Wir haben Studien von Staats- und Kommunalbehörden zur Vollständigkeit der AIDS-Meldungen überprüft. Diese Studien identifizierten AIDS-Fälle durch alternative Datenquellen, wie Sterbeurkunden, Krankenhausentlassungsunterlagen, Krankheitsregister oder Medikationsakten. In den meisten Fällen waren mehr als 80 % der durch diese Studien erfassten AIDS-Fälle gemeldet worden, obwohl in einigen ambulanten Einrichtungen niedrigere Meldequoten festgestellt wurden. Ein Vergleich von Standesamtsunterlagen und AIDS-Überwachung bestätigte, dass die AIDS-Überwachung 70-90 % aller HIV-bedingten Todesfälle bei Männern im Alter von 25-44 Jahren identifiziert. Historisch betrachtet hat die AIDS-Überwachung die Meldung aus Krankenhäusern betont. Bemühungen, die aktuellen Meldequoten aufrechtzuerhalten oder zu verbessern, stehen vor der Herausforderung des Wachstums der Epidemie und der zunehmenden Rolle der ambulanten Diagnose von AIDS.
Buehler et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.