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Atriales natriuretisches Peptid ist ein wichtiges Peptidhormon kardialer Herkunft, das die kardiale Vorlast über die Regulation der Natriumausscheidung reguliert. Diese natriuretische Wirkung tritt durch die Aktivierung des partikulären guanylylcyclase-gekoppelten natriuretischen Peptid-A-Rezeptors auf. HS-142-1 ist ein neu entdeckter Antagonist des natriuretischen Peptid-A-Rezeptors, der Einblicke in die funktionelle Rolle des atrialen natriuretischen Peptids in der kardiorelnalen Homöostase ermöglicht. Das erste Ziel dieser Studie war es, erstmals die intrarenale Wirkung von HS-142-1 auf exogenes atriales natriuretisches Peptid-vermittelte Natriurese bei anesthetisierten gesunden Hunden zu definieren. In Gruppe 1 (n = 6), die intravenös atriales natriuretisches Peptid mit 100 ng/kg pro Minute erhielt, minderte intrarenales HS-142-1 (0,5 mg/kg Bolus) die durch atriales natriuretisches Peptid induzierten Anstiege der glomerulären Filtrationsrate, der Harnflussrate, der Natriumausscheidung sowie der renal erzeugten zyklischen GMP-Generation und verringerte die distale tubuläre Natriumrückresorption. Das zweite Ziel war festzustellen, ob endogenes atriales natriuretisches Peptid an der Regulation der basalen Natriumausscheidung beteiligt ist. In Gruppe 2 (n = 6) reduzierte intrarenales HS-142-1 allein sowohl die absolute als auch die fraktionale Natriumausscheidung sowie die renal erzeugte zyklische GMP-Generation und erhöhte die distale tubuläre Natriumrückresorption. Diese Studien zeigen, dass HS-142-1 die durch exogenes atriales natriuretisches Peptid vermittelte Natriurese deutlich mindert, indem die distale tubuläre Rückresorption gefördert und Anstiege der glomerulären Filtrationsrate abgeschwächt werden. Zweitens unterstützen die aktuellen Studien eine funktionelle Rolle des endogenen atrialen natriuretischen Peptids bei der Regulation der basalen Natriumausscheidung.
Stevens et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.