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In Abwesenheit von Krankheiten ist die Gefäßstruktur des Säugetierauges inaktiv, teilweise aufgrund der Wirkung von angiogenen Inhibitoren, die verhindern, dass Gefäße in die Hornhaut und das Glaskörper eindringen. Hier wird ein Inhibitor identifiziert, der für die Avascularität dieser okulären Räume verantwortlich ist: der pigmentepithel-abgeleitete Faktor (PEDF), ein Protein, das zuvor neurotrophe Aktivität gezeigt hat. Die Menge an inhibierendem PEDF, die von retinalen Zellen produziert wird, korrelierte positiv mit den Sauerstoffkonzentrationen, was darauf hindeutet, dass sein Verlust eine permissive Rolle bei der ischämiebedingten retinalen Neovaskularisation spielt. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass PEDF therapeutisch nützlich sein könnte, insbesondere bei Retinopathien, bei denen pathologische Neovaskularisation das Sehen beeinträchtigt und zu Erblindung führt.
Dawson et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.