Key points are not available for this paper at this time.
Der Artikel untersucht, inwieweit die Position des schwedischen Staates gegenüber der Europäischen Union (EU) durch inländische Faktoren vermittelt wurde und insbesondere, wie dies die subnationalen Behörden betroffen hat, seit Schweden 1995 der EU beigetreten ist. Es wird untersucht, ob Pfadabhängigkeit Schweden davon abgehalten hat, sich mit anderen Mitgliedstaaten anzugleichen. Der Artikel analysiert dann die Relevanz der subnationalen Mobilisierung für die Beziehung des schwedischen Staates zur EU. Es bietet einen Überblick über Bottom-up-Aktivismus, den Aufbau subnationaler Kapazitäten und den Top-down-Einfluss der EU auf die Bedingungen auf lokaler und regionaler Ebene in Schweden. Es wird argumentiert, dass die traditionell starke Position der subnationalen Behörden in Schweden, die institutionelle und administrative Kultur sowie eine günstige wirtschaftliche Situation den Einfluss der EU auf den schwedischen Staat vermittelt haben. Dies hat es auch ermöglicht, dass die lokale und regionale Regierung den Staat in ihren Aktivitäten gegenüber der EU umgehen kann.
Anders Lidström (Thu,) hat diese Frage untersucht.