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Seit Jahrzehnten bleibt erneuerbare Energie ein "blinder Fleck" im Bereich der internationalen Energiegouvernanz. Das bestehende institutionelle Netzwerk ist stark fragmentiert, was zu einer Vielzahl internationaler Organisationen führt, die alle behaupten, sich mit Energiefragen zu befassen, jedoch nicht global auf erneuerbare Energien fokussiert sind. Seit 2009 versucht IRENA, die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien, dieses Vakuum zu füllen und dadurch eine neue (und möglicherweise stärker südlich geprägte) politische Arena zur Steuerung von Fragen der erneuerbaren Energie zu schaffen. Dieser Artikel konzentriert sich auf die Rolle von IRENA als Veränderer im Bereich der globalen Energiegouvernanz, indem er die Governance-Praktiken von IRENA und deren Beiträge zur Wissensproduktion untersucht.
Franziska Müller (Mon,) hat diese Frage untersucht.