Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Faktoren, die die Absichten von Männern zur Familiengründung beeinflussen, wurden in der Literatur relativ wenig untersucht. ZIEL: Diese Studie hatte zum Ziel, die Einflussfaktoren auf die Entscheidungen zum Zeitpunkt der ersten Geburt von Männern zu bestimmen. MATERIALIEN UND METHODEN: In dieser querschnittlichen Studie wurden 300 Männer, die an private und staatliche Gesundheitszentren in Shahrood, Iran überwiesen wurden, von April bis September 2014 zufällig rekrutiert. Die Daten wurden mittels eines demografischen Fragebogens, des Fragebogens zur Lebensqualität, des ENRICH-Fragebogens zur ehelichen Zufriedenheit, der Hoffnungsskala von Synder und der multidimensionalen Skala der wahrgenommenen sozialen Unterstützung erhoben. ERGEBNISSE: Nach Entfernen der statistisch insignifikanten Pfade hatte das Heiratsalter der Männer den größten direkten Effekt (β=0,86) auf ihre Entscheidung zur ersten Geburt. Eheliche Zufriedenheit (β=-0,09), soziale Unterstützung (β=0,06), wirtschaftlicher Status (β=0,06) und Lebensqualität (β=-0,08) waren weitere effektive Faktoren bei den Entscheidungen der Männer zur ersten Geburt. Darüber hinaus hatten die eheliche Zufriedenheit und die soziale Unterstützung signifikante indirekte Effekte auf die Entscheidungen der Männer zur Familiengründung (β=-0,04 bzw. -0,01). SCHLUSSFOLGERUNG: Viele Faktoren, einschließlich persönlicher Faktoren (Heiratsalter und Lebensqualität), familiärer Faktoren (eheliche Zufriedenheit) und sozialer Faktoren (soziale Unterstützung), können die Entscheidung von Männern beeinflussen, ein Kind zu bekommen. Daher sind politische Entscheidungsträger gefordert, Strategien zur Förderung der sozioökonomischen und familiären Bedingungen der Paare zu entwickeln und sie zu ermutigen, so viele Kinder zu bekommen, wie sie wünschen, zu einem angemessenen Zeitpunkt.
Kariman et al. (Thu,) behandelten diese Fragestellung.