Key points are not available for this paper at this time.
Das proportional hazards-Modell von Cox (1972, Journal of the Royal Statistical Society, Series B 34, 187--220), mit einer zeitabhängigen Kovariate, wird verwendet, um serielle Krebsmarkerdaten zu analysieren. Ein besonderes Merkmal dieser Methode ist die Leichtigkeit, mit der fehlende Markerdaten behandelt werden. Die Analyse eines realen Datensatzes zeigt, dass hohe Werte des Krebsmarkers carcinoembryonales Antigen (CEA) mit einem erhöhten Sterberisiko bei Patienten mit reseziertem kolorektalem Krebs assoziiert sind. Verschiedene Aspekte der CEA-Markergeschichte werden analysiert, einschließlich des CEA-Levels zum Todeszeitpunkt t, des CEA-Levels 200 Tage vor Zeitpunkt t und ob CEA 5 ng/ml vor t überschritten hat oder nicht. Methoden zur Prüfung der Hypothese eines fehlenden Markereffekts und zur Schätzung der Modellparameter sowie deren Vertrauensintervalle werden sowohl für kontinuierliche als auch für gruppierte Zeit-bis-antwort-Daten skizziert. Für gruppierte Daten wird ein Likelihood-Ratio-Test der Annahme der proportionalen Hazards vorgeschlagen.
Mitchell H. Gail (Sun,) untersuchte diese Frage.