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ZIEL DERÜBERPRÜFUNG: Ziel war es, die Auswirkungen der langfristigen Anwendung von inhalativen Kortikosteroiden auf Pneumonien bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) durch systematische Suchen in MEDLINE, EMBASE, ISI, regulatorischen Dokumenten und den Studienregistern der Hersteller zu bestimmen. JÜNGSTE ERGEBNISSE: Unsere aktualisierte Metaanalyse von 24 langfristigen, randomisierten kontrollierten Studien mit 23.096 Teilnehmern zeigt ein signifikant erhöhtes Risiko für Pneumonien bei der Anwendung von inhalativen Kortikosteroiden bei COPD (relative Risiko 1,57, 95% Konfidenzintervall 1,41-1,75, P < 0,0001). Das erhöhte Risiko für Pneumonien geht nicht mit einer entsprechenden Erhöhung der Sterblichkeit einher. Die älteren Menschen und diejenigen mit schwererer Erkrankung und einem niedrigeren forcierten exspiratorischen Volumen in 1s haben das höchste Risiko für Pneumonien. Die Studien zu den derzeit verfügbaren inhalativen Kortikosteroiden haben Teilnehmer mit unterschiedlicher Dauer der Exposition gegenüber inhalativen Kortikosteroiden und Schwere der COPD einbezogen, mit offensichtlichen Unterschieden in der Häufigkeit von Pneumonien, die in diesen Studien festgestellt wurden. Das Fehlen von ausreichend großen, langfristigen, direkten Vergleichsstudien schließt definitive Schlussfolgerungen über intraklassige Unterschiede im Risiko aus. ZUSAMMENFASSUNG: Kliniker sollten die langfristigen Risiken von Pneumonien bei der Anwendung von inhalativen Kortikosteroiden bei Patienten mit COPD berücksichtigen. Ausreichend große, langfristige direkt vergleichende Studien mit objektiven Pneumonie-Definitionen, aktiver Erfassung sowie radiologischer und mikrobiologischer Bestätigung sind erforderlich, um eventuelle intraklassige Unterschiede im Risiko für Pneumonien zu klären.
Singh et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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