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Chemische Bildgebung bietet entscheidende Informationen, um die Grundlagen der Biologie zu verstehen und klinische Diagnosen zu unterstützen. Label-freie chemische Bildgebung weckt allgemeines Interesse, da sie die Verwendung von biologisch störenden molekularen Etiketten vermeidet und Versprechungen bietet, menschliches Gewebe in vivo zu charakterisieren. Kohärente Ramanstreuung (CRS), die Laser verwendet, um die Schwingungen von Molekülen anzuregen, ermöglicht neue Modalitäten, um Chemikalien in lebenden Proben ohne die Notwendigkeit einer Etikettierung zu kartieren, und bietet im Vergleich zur spontanen Ramanstreuung deutlich verbesserte Geschwindigkeit, Auflösung und Empfindlichkeit. Obwohl Mikroskopiesysteme, die auf CRS basieren, in den letzten zwei Jahrzehnten eine rasante Entwicklung erfahren haben, beginnen verbleibende Herausforderungen, die sich in verschiedenen Aspekten zeigen, den kontinuierlichen Fortschritt des Feldes zu behindern. In dieser Perspektive überprüfen wir die Geschichte der CRS-Mikroskopie, analysieren die Vor- und Nachteile verschiedener Modalitäten und erörtern die aktuellen Herausforderungen und möglichen zukünftigen Richtungen des Feldes. Die Verbreitung konzeptioneller und technologischer Ideale aus anderen Bereichen wird die CRS-Mikroskopie zu einem vielseitigen Werkzeug für die Grundlagenforschung und medizinische Forschung fördern.
Zhang et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.