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Diese vorläufige Studie hatte zum Ziel, ein neuartiges computergestütztes Maß zu verwenden, das aus der Inhaltsanalyse von 5-minütigen Sprachproben von Patienten mit Brustkrebs abgeleitet wurde, um kognitive Beeinträchtigungen und andere neuropsychiatrische Dimensionen im Verlauf der krebsbekämpfenden Chemotherapie zu messen. Da solchen Patienten häufig andere pharmakologische Mittel zur Linderung ihrer Symptome zusätzlich zu den krebsbekämpfenden Chemotherapeutika verabreicht werden, war ein weiteres Ziel, die mentalen Auswirkungen der Antikrebsmittel von den Auswirkungen anderer verabreichter Medikamente zu unterscheiden. Vor und während der Chemotherapie gaben 12 Brustkrebspatientinnen 5-minütige verbale Proben ab, die durch absichtlich mehrdeutige Anweisungen angeregt wurden, um über persönliche Lebenserfahrungen zu sprechen. Die aufgezeichneten verbalen Proben wurden von einem Computerprogramm (PCAD 2000) bewertet, um das Ausmaß kognitiver Beeinträchtigungen und anderer relevanter neuropsychiatrischer Dimensionen zu messen. Alle pharmakologischen Mittel, die den Patienten verabreicht wurden, wurden dokumentiert. Das Computerprogramm verglich automatisch die Scores, die aus jeder verbalen Probe abgeleitet wurden, mit bereits etablierten Normen, um festzustellen, ob jeder Score innerhalb normaler Grenzen oder ein bis drei Standardabweichungen von den Normen entfernt war. Signifikant erhöhte Werte auf der Kognitiven Beeinträchtigungsskala wurden in den verbalen Proben von 9 der 12 Patienten gefunden. Alle Patienten wiesen erhöhte Werte auf der Gesundheits-/Krankheits-Inhaltsanalyse-Skala sowie häufig signifikant erhöhte Werte bei Schamangst und Todesangst auf. Auf der Lebensqualitäts-Inhalts-Skala waren die Werte einheitlich niedrig und reichten von +1,64 bis -9,11. Weitere Studien werden durchgeführt, um zu bestimmen, welche Patienten unter diesen Behandlungsbedingungen besonders anfällig für kognitive Beeinträchtigungen sind.
Gottschalk et al. (Mi.) haben diese Frage untersucht.