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Die vorliegende Untersuchung befasste sich mit dem Problem eines sozialen Erwünschtheits-Antwortverzerrung in Maßnahmen des psychologischen Wohlbefindens. Daten von 150 Personen im Alter von 50 bis 82 Jahren ergaben hohe Korrelationen zwischen drei Maßnahmen des Wohlbefindens (dem MUNSH, dem LSI-Z und dem PGC) und der Edwards-Skala zur sozialen Erwünschtheit, jedoch nur moderate zwischen den Wohlbefindensskalen und der Marlowe-Crowne-Skala zur sozialen Erwünschtheit. Partielle Korrelationen zwischen den Wohlbefindensmaßnahmen und einem externen Kriterium für Glück, kontrolliert für soziale Erwünschtheit, verbesserten nicht die Nullbestell-Korrelation/Wohlbefindensbeziehung. Die Kontrolle für soziale Erwünschtheit erhöht daher nicht die Konstruktvalidität der Wohlbefindensskalen. Diese und verwandte Ergebnisse deuten darauf hin, dass die hohen Nullbestell-Korrelationen zwischen den Maßnahmen des Wohlbefindens und der Edwards-Skala eher auf inhaltliche Ähnlichkeiten zwischen der Edwards-Skala und den Maßnahmen des Wohlbefindens zurückzuführen sind als auf eine soziale Erwünschheits-Antwortverzerrung in den Wohlbefindensmaßnahmen.
Kozma et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.